missio fördert rund 30 Projekte gegen sexuelle
Gewalt und Kinderprostitution in Ländern wie Thailand, Indien, Sri
Lanka, Nepal, Kenia und auf den Philippinen. Dazu gehören
Kinderschutzzentren, in denen missbrauchte Mädchen und Jungen
seelsorgerisch und therapeutisch betreut werden. Helfen Sie, Kinder
zu schützen und geben Sie ihnen die Chance für ein besseres
Leben. Philippinen:
Projekt von Schwester Nida, dem Schutzengel von Manila
329.029-02/016
Mit dem Mädchenhaus Serra Center hat die 45-jährige Oberin der
Oblatenschwestern des Heiligsten Erlösers in den Philippinen,
Schwester Nida Viovicente, im Ballungsraum Manila zwei Zentren
aufgebaut, in denen sexuell ausgebeuteten Mädchen geholfen wird.
Das Serra Center liegt mitten in der 8-Millionen-Metropole in einem
unauffälligen Wohnviertel. Hier können die Mädchen, die auf der
Flucht sind vor Zuhältern, Vergewaltigern und Sextouristen eine
Zeitlang in Sicherheit wohnen. In diesem Schutzzentrum bekommen die
Mädchen nicht nur Essen, Kleidung und medizinische Hilfe, sondern
werden auch psychologisch und seelsorgerisch betreut.
Philippinen:
Kinderschutzzentrum von Pater Shay Cullen
Projektnummer 329.017-01/002 Pater
Shay Cullen betreut im Kinderschutzzentrum PREDA Opfer sexueller
Gewalt. Mehrere hundert Kinder konnten dort vom ihrem Trauma
befreit werden. Zu ihnen gehört das Mädchen Pia, die von einem
deutschen Sextouristen missbraucht wurde.
Auf Grund seines international vorbildhaften Engagaments gegen
Sextourismus und Kinderprostitution wird Pater Shay Cullen für den
Friedensnobelpreis nominiert.
Kenia Kampagne
gegen Sextourismus
Projektnummer 130.000-00/001 In den Touristenzentren
Kenias, insbesondere in den Küstenstädten bilden Sextourismus und
Kinderprostitution ein lukratives Gewerbe. Die Ortskirche stellt
sich dieser Herausforderung. Durch umfassende Aufklärungskampagnen
und Öffentlichkeitsarbeit will sie die Eindämmung der AIDS-Seuche
erreichen, Drogenmissbrauch, Sextourismus und Kinderprostitution
bekämpfen. In allen 23 Diözesen des Landes, kirchlichen
Einrichtungen, Schulen und Gemeindezentren finden entsprechende
sozial-pastorale Programme mit dieser Ausrichtung statt. Filme,
Plakate und Broschüren unterstützen die Aufklärung und Vermittlung
christlicher Werte mit dem Ziel, eine Verhaltensänderung bei den
Risikogruppen herbeizuführen.
Sri Lanka: Children in Risk Projektnummer 312.000-01/004 Mit dem 1999 ins
Leben gerufenen Programm "Children in Risk" hat das "Centre for
Society and Religion" aus Colombo
der Kinderprostitution in Sri Lanka den Kampf angesagt.
Sri Lanka:
Projekt gegen Frauenhandel
Projektnummer M
312.000-002/002 Ein gravierendes soziales Problem in Sri
Lanka ist der Frauenhandel in seinen verschiedenen
Ausprägungen.Das vorliegende Projekt wird vom
Frauenreferat der Caritas Sri Lanka (SEDEC) durchgeführt. Durch
kritische Analyse der Situation, Sensibilisierung und
Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft, aber auch durch direkte
Hilfsprogramme für Frauen, die von Armut, Migration,
wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung betroffen sind, soll
ein Beitrag dazu geleistet werden, die soziale Situation des
kriegsgeschädigten Landes nachhaltig zu verbessern.
Thailand : Projekt gegen AIDS und
Prostitution Projektnummer
332.000-01/011
In der Mekong-Region Thailand, Myanmar und Kambodscha ist Aids am
weitesten verbreitet. Die Ursachen dafür fügen sich zu einer
explosiven Mischung - Drogen, Prostitution, Migration, Frauen- und
Kinderhandel. Bedenkt man, dass die meist minderjährigen
Sex-Sklavinnen täglich bis zu 80 Kunden bedienen, um ihre Familien
zu ernähren, wird deutlich, wie rasant die Aids-Raten hochschnellen
können.
In der Grenzstadt Nong Khai betreibt die National Catholic
Commission on Migration zudem ein sogenanntes
out-reach-project, bei dem sie Dorfbewohner aus dem benachbarten
Laos zu Aids-Experten ausbildet. Dieses Projekt ist in seiner Art
bisher einmalig und wird von der Regierung und den
Gesundheitsbehörden aufs Höchste gelobt.
Uganda : Hilfe für benachteiligte Frauen Projektnummer 158.001-01/024
Die Frauen sind in der hiesigen Gesellschaftsstruktur derart
benachteiligt, dass man von ihnen sogar als einer gesellschaftlich
benachteiligten Randgruppe spricht. Sie sind zwar fatkisch die
Arbeitspferde in den Familien, besitzen allerdings wirtschaftlich
praktisch gar keinen Einfluß. Nur die wenigsten haben
irgendwann die Schule besuchen können, so dass das Gros der Frauen
des Lesens und Schreibens schlicht unfähig ist. Mangelnde
Ausbildung und fehlende Sachkenntnis begünstigen aber
sexuellen Missbrauch und Prostitution.
Indien:
Projekt zum Schutz vor Prostition und AIDS
Projektnummer 317.000-02/011 Besonders in unmittelbarer Nähe
der Nationalstraße, die durch die Küstenregion der
Diözesen Nellore, Vijayawada
und Eluru führt, breitet
sich AIDS wie ein Krebsgeschwür aus. Tausende Lastwagen verkehren
täglich auf dem National High Way
von Madras
nach Kalkutta. In
den Dhabas, den
Motels entlang der Fernstraße, blüht die
Prostitution.
Um der weiteren Ausbreitung der Seuche Einhalt zu gebieten und die
Pfarrgemeinden und Familien wachzurütteln, für die AIDS nach wie
vor tabuisiert ist, haben die Jugendseelsorger der drei Bistümer in
der Küstenregion in Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugendbewegung
Andhra Pradeshs (APCYM) ein
AIDS-Aufklärungsprogramm entwickelt, das mit einem präventiven
Ansatz arbeitet.
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