Lange Zeit waren
Frauen und Kinder hilflos den Sextouristen ausgeliefert. Heute engagieren
sich immer mehr
Organisationen gegen Kinderprostitution und Sextourismus. Sie lassen die
Opfer nicht im
Stich, starten Aufklärungskampagnen, setzen sich für strengere Gesetzen
ein, fördern Hilfsprojekte, eröffnen Beratungsstellen
und Therapiezentren.
1990 wurde in Bangkok
die internationale Kampagne zur Abschaffung der
Kinderprostitution im Asiatischen Tourismus" (ECPAT)
ins Leben gerufen.
Inzwischen sind ECPAT-Büros in über 40 Ländern vertreten. In Deutschland
arbeiten rund 30
Hilfsorganisationen mit, darunter missio,
Brot für die
Welt, Misereor und
Solwodi. UNICEF unterstützt Projekte in
zahlreichen Ländern. In Brasilien fördert das
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen eine
Aufklärungskampagne gegen den sexuellen Missbrauch von
Kindern. Wer Hilfe
braucht, kann sich beispielsweise an eine
spezielle Telefonseelsorge wenden.
Die Initiative Netz gegen Kinderporno"
setzt sich gegen
die Verbreitung von kinderpornografischen Inhalten im Internet zur Wehr und
arbeitet eng mit
der Polizei zusammen. Wer zweifelhafte Angebote im Internet entdeckt,
meldet diese der Polizei oder wendet sich an das "Netz gegen
Kinderporno". Mehr
Informationen gibt es auf der Website http://www.heise.de/ct/Netz_gegen_Kinderporno/.
Das katholische
Hilfswerk missio kämpft
seit Jahren
gemeinsam mit kirchlichen Partnern gegen Kinderprostitution und Sextourismus in
Thailand, Philippinen, Indien und Sri Lanka. In
Kinderschutzzentren werden missbrauchte Mädchen und Jungen betreut. Dank dieser Hilfe
können sie ein neues Leben beginnen. 1999
startete missio die Aktion Schutzengel und engagiert sich
verstärkt gegen Kinderprostitution.
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