| |
Der Solidaritätsmarsch wird durch
die aktive Beteiligung vieler zum Ereignis,
zum Event, über das die (lokalen) Medien berichten. So
wird auch Öffentlichkeitsarbeit für die
Anliegen der Einen Welt gemacht. Die Idee
beim Solidaritätsmarsch ist, für ein konkretes Projekt Geld
zu sammeln, indem man möglichst
viele Menschen motiviert zu einem
festgelegten Ziel oder auf einem
Rundkurs möglichst viele Kilometer zu gehen, zu
laufen, auf Inlinern oder Fahrrädern
zu fahren und sich die gelaufenen/
gefahrenen Kilometer mit einem vorher
vereinbarten Betrag (z.B.
€ 1,00 pro
Kilometer) sponsern zu lassen. Nach dem Schneeballprinzip kommen so viele Solidaritätsmärsche
und Sponsorenläufe für einen guten
Zweck in Gang. Mit der Aktion kann man als
Veranstalter natürlich sehr gut Geld für ein Projekt
sammeln. Man gibt dabei vor allem aber Leuten
(Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen)
das Gefühl, selbst etwas für das Projekt, für die Beseitigung
von Not getan zu haben. Ganzheitlich nämlich mit
Körper und Geist setzen sich die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer mit dem Projekt und seinen Hintergründen auseinander. Selbst motiviert,
sprechen sie Sponsoren an und müssen diesen wiederum das
Projekt und seine Sinnhaftigkeit
erklären. Die Teilnehmerkarte: Auf der
Karte trägt der Teilnehmer seinen Namen ein und
notiert alle Sponsoren. Die Sponsoren
geben an, wie viel sie pro Kilometer
geben wollen. Dies meldet der Läufer/Wanderer spätestens
beim Start dem Organisationskreis. An
den Kontrollpunkten wird die
gelaufene/ gewanderte Kilometerleistung
durch einen Stempel offiziell bestätigt.
Nach dem Lauf kassiert der Teilnehmer
das Geld und liefert es dann zentral
(beim Lehrer oder Veranstalter)
ab. |
|