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Telefon für Toleranz und Dialog: missio-Hotline zum Streit um die Karikaturen
 
 
   
 

Der globale Konflikt um die Mohammed-Karikaturen und die gewalttätigen Reaktionen in vielen muslimischen Ländern haben auch in Deutschland Besorgnis und Ratlosigkeit ausgelöst. missio hat sich in der Vergangenheit stets dafür eingesetzt, Brücken zwischen Angehörigen verschiedener Religionen zu bauen und Beziehungslosigkeit und Vorurteile zu überwinden. Wir verstehen es als unseren Auftrag, ein Zeichen zu setzen für gegenseitige Wertschätzung, die das Wachstum von Toleranz fördert und aus dem Nebeneinander ein Miteinander werden lässt.

Was können wir der Angst entgegensetzen, die viele Menschen in unserer Gesellschaft und auch in unserer Kirche lähmt? Wir stehen als Christinnen und Christen in der Verantwortung, eine lebenswerte Welt für alle Menschen zu gestalten, doch wir sind dabei nicht allein. Unser christlicher Glaube befähigt uns, konfliktträchtige Entfremdungen zu überwinden und uns nach Kräften für die Überwindung von Gewalt und Hass einzusetzen.

Die religiös motivierte Gewalt bewegt und verunsichert die Menschen in Europa zunehmend. Oft sind es vor allem fehlende oder falsche Informationen, die Ängste schüren und die von gegenseitigen Vorurteilen belastete öffentliche Debatte weiter anheizen. missio hatte deshalb für Gemeinden, Bürgerinnen und Bürger eine telefonische Hotline eingerichtet. Unsere Fachleute standen Ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung und beantworteten gerne Ihre Fragen zu dem Konflikt um die Mohammed-Karikaturen, Religionsfreiheit sowie die Situation der Christen im Irak.

   
 
 
 
27 · Zur Lage der Menschenrechte in der Volksrepublik China – Wandel in der Religionspolitik?  
Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Beijing steht die VR China unter besonderer Beobachtung durch die internationalen Medien. In ihrer Berichterstattung geben diese den Menschenrechten einen großen Raum. Beim Blick auf die Berichterstattung ausländischer Medien über die Religionspolitik in der VR China kann leicht der Eindruck entstehen, als würden die Religionen dort immer noch ständig verfolgt und unterdrückt. Zugleich ist auch zutreffend, dass die staatlichen Behörden weiterhin gegen alle religiösen Aktivitäten vorgehen, die außerhalb der staatlichen Kontrolle stattfinden.  
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Asyl für Konvertiten?  
missio hat eine neue Menschenrechtsstudie veröffentlicht, die der Frage der "Problematik der Glaubwürdigkeitsprüfung eines Glaubenswechsels durch Exekutive und Judikative" nachgeht. - Die Studie liegt in deutscher, englischer und französischer Sprache vor, kann im missio-online-Shop bestellt werden und steht auch als PDF-Datei kostenlos zum Download zur Verfügung.  
 

Kirchenoberhaupt vertraut auf Religionsfreiheit in Ägypten  
Antonios Naguib, Patriarch der Koptisch-Katholischen Kirche, zu Gesprächen bei missio: Die Koptisch-Katholische Kirche ist eine mit der Römisch-Katholischen Kirche unierte ostkirchliche Glaubensgemeinschaft. Sie hat in Ägypten ca. 200.000 Gläubige, die sich auf sieben Diözesen verteilen.  
 

  Hintergrundinformationen   Der Karikaturen-Streit aus Sicht der Katholischen Kirche  
  Der missio-Länderreferent und Islamwissenschaftler, Dr. Matthias Vogt, beschreibt in diesem Hintergrundtext das vieldiskutierte Verbot der bildlichen Darstellung des Propheten Mohammed. Außerdem wird der Umgang mit religiösen Gefühlen im Islam und im Nahen Osten betrachtet.   missio online sammelt für Sie hier chronologisch sortiert unterschiedliche Äußerungen, Kommentare und Nachrichten aus der katholischen Kirche zum Karikaturen-Streit und seinen Folgen.  
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  Literaturliste   Fürbitten  
  Die Literaturliste gibt einen Überblick über die in Mikado (Bibliothek / Dokumentation von missio) vorhandenen Dokumente zum Thema Islam und christlich-islamischen Dialog.   missio-Präsident Pater Hermann Schalück ofm verfasste einen Fürbitt-Text, in dem unsere Bitten und Sorgen unserem gemeinsamen und "einzigen Gott aller Menschen" angetragen werden.  
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  21 · Möglichkeiten christlich-islamischer Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Menschenrechte und dem Aufbau von Zivilgesellschaften (Band 1)   22 · Möglichkeiten christlich-islamischer Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Menschenrechte und dem Aufbau von Zivilgesellschaften (Band 2)  
  Seit dem 11.September 2001 „ist nichts mehr wie es vorher war”. Wir wollen uns mit dieser seither immer wiederholten Feststellung nicht zufrieden geben, zumal wir an die Notwendigkeit und die Möglichkeit des interkulturellen und interreligiösen Dialogs glauben.   Seit dem 11.September 2001 „ist nichts mehr wie es vorher war”. Wir wollen uns mit dieser seither immer wiederholten Feststellung nicht zufrieden geben, zumal wir an die Notwendigkeit und die Möglichkeit des interkulturellen und interreligiösen Dialogs glauben.  
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  „Lasst gerade jetzt im Dialog nicht nach!“   missio macht domradio weltweit
20. Februar 2006
 
  Staatssekretärin Karin Kortmann MdB betonte bei einem Besuch von missio den großen Stellenwert der entwicklungspolitischen und missionarischen Bildungsarbeit der Kirchen in Deutschland: "Gerade in Ländern, in denen die staatliche Zusammenarbeit derzeit nicht möglich ist, haben die kirchlichen Hilfswerke eine wichtige Brückenfunktion."   Mit Bleistift und Bomben im Streit der Religionen: Wann ist die Grenze überschritten? - Das Thema betrachteten wir eng im Zusammenhang mit den aktuellen Ausschreitungen im Irak und den Reaktionen auf die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed.  
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  missio ruft zum respektvollen Umgang mit den Religionen auf   Ökumenisches Friedensgebet 2006: Offen werden für andere  
  „Als internationales Missionswerk treten wir unparteiisch für die Religionsfreiheit im Sinne der universellen Menschenrechtserklärung ein und fordern jeden auf, Andersgläubigen und anderen Religionen respektvoll und vorurteilsfrei zu begegnen“, erklärt Pater Hermann Schalück ofm, Präsident von missio Aachen, vor dem Hintergrund der Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed in europäischen Zeitungen und den darauf folgenden Auseinandersetzungen.   Gemeinsam mit Bischöfin Maria Jepsen setzen missio, das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) und der Deutsche Katholische Missionsrat (DKMR) ihre Initiative für ein Ökumenisches Friedensgebet in diesem Jahr fort. "Spitze unsere Ohren, die Worte der anderen zu hören," heißt es in dem von der Bischöfin der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, verfassten Gebet.  
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  Den Dialog mit dem Islam verstärken – den säkularen Staat verteidigen   Fachstelle Menschenrechte  
  Auf dem VI. Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffen in Akosombo (Ghana) diskutierten Delegierte der Deutschen Bischofskonferenz und der gesamtafrikanischen Bischofskonferenz SECAM über das Verhältnis zwischen Christentum und Islam.   Das Anliegen der Fachstelle Menschenrechte ist es, die Kenntnis über die Menschenrechtssituation in den Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens zu fördern. Um diesem Ziel näher zu kommen engagieren wir uns in der menschenrechtlichen Netzwerkarbeit und fördern den Austausch der Partner missios in Afrika, Asien und Ozeanien mit kirchlichen und politischen Entscheidungsträgern in der Bundesrepublik Deutschland.  
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  Monat der Weltmission 2004   Was Sie immer schon über den Islam wissen wollten  
  Mit dem Leitwort unserer missio Kampagne im Monat der Weltmission 2004 laden wir Sie ein, in neuer Weise die Begegnung mit anderen Religionen zu wagen. Unser Schwerpunkt in diesem Jahr: der Nahe Osten. Ein Blick in eine der gefährlichsten Konfliktregionen der Welt zeigt uns, dass ein Zusammenleben der Religionen möglich ist. Außerdem: In diesem Jahr gibt es erstmals zum Monat der Weltmission nicht nur das Magazin „Oktober“, sondern auch ein weiter führendes Internetangebot zum Thema!   Schiiten? Sunniten? Ramadan? Viele Begriffe haben Sie sicher schon gehört, aber nie so recht gewusst, was Sie bedeuten. Unser Islam-Glossar soll helfen, sich in der fremden Welt des Islam zurechtzufinden.  
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  So bekannt und doch so anders   Maria – Mittlerin zwischen den Religionen  
  Warum eigentlich sind Christentum und Islam einander so fremd? Beide glauben an einen Gott, beide haben eine heilige Schrift und Jesus ist auch im Islam kein Unbekannter. missio beleuchtet Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Weltreligionen.   Maria, die Mutter Gottes, ist für Christen eine zentrale Figur ihres Glaubens. Sie ist Fürbitterin für die Gläubigen und Vorbild für das Vertrauen in Gott. Doch auch im Islam gehört Maria zu den Gestalten, denen die Gläubigen besondere Hochachtung entgegenbringen  
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  „Wir machen die Fenster auf“   Was heilig und wahr ist...  
  Frischer Wind für den Dialog der Religionen: In Marl fand 2003 zum dritten Mal das so genannte Abrahamsfest statt. Engagierte Mitglieder der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft Marl organisieren hier seit 2001 die Begegnung von Christen, Juden und Muslimen. Mit Erfolg: das Abrahamsfest hat sich zu einer echten Erfolgsstory des interreligiösen Dialogs gemausert.   … das verdiene die Wertschätzung der Kirche, sagt Johannes Paul II. Für die katholische Kirche ist der interreligiöse Dialog nichts Neues: Nicht erst seit dem 2. Vatikanischen Konzil bemüht sie sich um ein dialogisches Miteinander. Auf vier Ebenen wird der Dialog mit den Religionen geführt – ein Modell, das uns einander näher bringt und die eigene Religiosität vertieft.  
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  "Alle sind Syrer"   Heiliges, umkämpftes Land  
  Im Vergleich zu andern Ländern der Region erweist sich Syrien in Sachen Religion als relativ tolerant. Die Schulen bieten christlichen Religionsunterricht an und für den Bau von Kirchen stellt der Staat sogar Grundstücke zur Verfügung. Dennoch gibt es immer wieder Probleme. Nicht nur zwischen Muslimen und Christen – auch die Christen untereinander leben nicht immer konfliktfrei zusammen.   Unzählige Terroropfer, Generationen von Flüchtlingen und ein gewalttätiger religiöser Fanatismus – die Region Palästina ist ein Pulverfass der Weltpolitik. Was die schrecklichen Nachrichtenbilder nicht vermitteln: Der scheinbar unüberwindbare Hass hat tiefe historische Ursachen.  
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  Weisheiten des Koran, Reihe Edition Horizonte  
  Verborgene religiöse Weisheiten in den gemeinsamen Wurzeln von Christentum und Islam bringt dieses liebevoll gestaltete Buch zum Vorschein.  
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