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“Ich habe die starke Hoffnung, dass Pakistan zur Demokratie zurückkehren wird“, sagt Peter Jakob, leitender Sekretär der Kommission „Frieden und Gerechtigkeit“ der pakistanischen Bischofskonferenz. Die Menschenrechtskommission setzt sich besonders für die Religionsfreiheit ein und unterstützt Frauen, bei der Verteidigung ihrer Rechte. Auf seinem Besuch in Europa, der ihn über Rom und Berlin auch zum Internationalen Katholischen Missionswerk missio in Aachen führt, informierte Peter Jacob am 28. November 2007 über die aktuelle Lage in Pakistan. Als am 3. November 2007 Präsident Pervez Musharraf den Notstand in Pakistan ausruft und die Verfassung außer Kraft setzt, verhaftet die Polizei Hunderte Menschen. Private Radio- und Fernsehsender werden geschlossen, Telefonleitungen gekappt. Die Notstandsregelung, die laut Musharraf in erster Linie dem Kampf gegen islamistische Terroristen dienen solle, trifft besonders Oppositionelle, Anwälte und Menschenrechtler hart. Auch Mitglieder der Kommission werden verhaftet. Peter Jacob eilt seinen Kollegen zur Hilfe und kann bei Polizei und Gericht bewirken, dass sie nach drei Tagen wieder freigelassen werden. Trotz erschwerter Bedingungen stellen Peter Jacob und seine Mitstreiter ihre Arbeit nicht ein. „Die katholische Kirche steht an der Seite der zivilen Gesellschaft Pakistans“, erklärt Jacob. In einem Statement vom 23. November 2007 fordert die katholische Bischofskonferenz Pakistans, die Freilassung von Anwälten, Oppositionellen und Menschenrechtsaktivisten, Pressefreiheit und eine Rückkehr zur demokratischen Rechtsordnung. Die katholische Bischofskonferenz repräsentiert ungefähr 1,5 Millionen Katholiken, knapp 1 Prozent der 160 Millionen Pakistaner. Peter Jacob hofft, dass die Internationale Gemeinschaft die Menschen in Pakistan in ihrem Streben nach Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unterstützt. „Solidarität mit der zivilen Gesellschaft in Pakistan ist sehr wichtig“, sagt Jacob „Besonders Organisationen wie missio und Misereor können dazu beitragen. Ich bin sicher, dass wir auch in Zukunft auf diese langjährige Partnerschaft bauen können.“ bt |
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