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Die Lage im Sudan ist nach wie vor ernst: während durch die Unterzeichnung eines Friedensabkommens die Hoffnung besteht, dass der jahrzehnte alte Konflikt zwischen der Zentralregierung und den Kämpfern im Süden beigelegt wird, sind in der Krisenregion Darfur über 1,6 Millionen Menschen auf der Flucht. Trotzdem gilt: für den Süden Sudans hat die Nachricht von der Unterzeichnung des Friedensabkommens Hoffnungen geweckt. Die Bischöfe Sudans haben anlässlich der Unterzeichnung des Friedensabkommens einen Hirtenbrief geschrieben, den wir Ihnen hiermit vorstellen wollen, denn es handelt sich um ein Dokument der Hoffnung. Das Wort der Bischöfe steht in einer Linie mit der Haltung des Friedensgebetes, dass Friede nicht ohne Gerechtigkeit, aber auch nicht ohne Heilung und Versöhnung wachsen kann. Pastoralschreiben der katholischen Bischofskonferenz des Sudan (SCBC) aus Anlass der Unterzeichnung des umfassenden Friedensabkommens Wir, die katholischen Bischöfe des Sudan, die wir zu einer außerordentlichen Sitzung während der ersten Tage der Interimsperiode des Friedensprozesses zusammen gekommen sind, nehmen diese Gelegenheit wahr, unsere christlichen Gläubigen und alle Menschen guten Willens einzuladen, sich uns anzuschließen, um Gott dafür zu danken, dass er uns in unseren unseren Bemühungen, einen gerechten und dauerhaften Frieden für alle Sudanesen zu erzielen, so weit gebracht hat. Wir bringen zudem unseren Dank gegenüber den Führern der sudanesischen Regierung und der sudanesischen Volksbefreiungsbewegung / – armee (SPLM/A), dem IGAD Sekretariat (Intergovernmental Authority on Development – eine zwischenstaatliche Entwicklungsbehörde, die die Friedensverhandlungen moderiert hat), dem Forum der IGAD Partner sowie allen Freunden und Menschen guten Willens zum Ausdruck, die dazu beigetragen haben, dass das umfassende Friedensabkommen unterzeichnet worden ist. Mit den Worten der Heiligen Schrift können wir sagen: „Der Herr hat das Leiden unseres Volkes gesehen, seinen Schrei gehört und ist gekommen, es zu retten.“ (vgl. Ex 3,7-8). Wenn wir nun auf die vor uns liegenden schwierigen Aufgaben schauen, nämlich Frieden zu errichten, ist es zunächst gut, die Unterzeichnung des Friedensabkommens zum Anlass zu nehmen, um unsere Anstrengungen während der langen Jahres des Bürgerkrieges zu reflektieren und uns unsere Vision und Mission als katholische Bischofskonferenz des Sudan vor Augen zu führen. Wir haben die christliche Öffentlichkeit und alle Sudanesen guten Willens eingeladen, sich in dem Kampf für einen wahren Frieden und wahre Gerechtigkeit zu engagieren. Insbesondere haben wir in unserem Pastoralschreiben von 1997 unsere Vision eines friedvollen Sudans beschrieben, in dem - die grundlegenden menschlichen Freiheiten vollständig respektiert, verteidigt und gefördert werden, nicht nur durch Gesetze, sondern auch in der Praxis:
* die Gewissensfreiheit,
* die Religionsfreiheit,
* die Freiheit der Religionsausübung,
* die Meinungsfreiheit,
* die Versammlungsfreiheit,
* das Recht auf freie Wahl seines Aufenthalts-/Wohnorts. - die Vielfalt der Sprachen, Kulturen und Traditionen anzuerkennen, zu respektieren und auch wert zu schätzen ist;
- gleiche Möglichkeiten jedem einzelnen Bürger zu gewähren und zu garantieren sind, unabhängig von seiner / ihrer Stammeszugehörigkeit, der ethnischen Abstammung, der Religionszugehörigkeit oder dem Geschlecht, d.h. gleiche Möglichkeiten in Fragen von Ausbildung, Arbeit, Zugang zu ökonomischen Ressourcen des Land und dem Eigentum an Land;
- der Dialog untereinander im Alltag in einem Geist des Geben und Nehmens zu pflegen ist, mit aufrichtiger Sorge um die Wahrheit und dadurch, dass dieser Dialog frei ist von jeglicher Form des Fanatismus und Fundamentalismus;
- ein gerechtes und unabhängiges Rechts- und Gerichtswesen zu errichten ist, frei von jeglicher politischer Manipulation oder Intervention, ein Rechts- und Gerichtswesen, dass zugleich Kenntnisse hat von der Verschiedenheit der Kulturen, Gebräuche und religiösen Traditionen innerhalb des Sudans und dies auch respektiert;
- die Regierungsgewalt als ein aufrichtiger Dienst am Volk ausgeübt wird und nicht als ein unterdrückerisches Machtinstrument;
- Führung bzw. Leitung („leadership“) in welchem Kontext auch immer in einer Art und Weise auszuüben ist, die durch Transparenz geprägt ist. Umfassende und genuine Verantwortlichkeit dem Volk gegenüber sind Bestandteil dieser Führung bzw. Leitung.
Diese neue Phase, Frieden zu errichten, gibt uns die Gelegenheit, noch genauer unsere Vision von einem gerechten Frieden zu erkennen. Wir laden deshalb erneut unsere Gläubigen und alle Menschen guten Willens ein, sich uns anzuschließen, um diese Vision eines gerechten Friedens Wirklichkeit werden zu lassen. Der Blick in die Zukunft Ausgehend von unserem Statement bezüglich unserer Vision und Mission, das uns die Richtung vorgibt, wissen wir, dass der Frieden, den wir in der Zivilgesellschaft zu errichten suchen, eine Ordnung und auch Eintracht innerhalb der Gemeinschaft darstellt, die es sowohl dem Individuum als auch den Gemeinschaften ermöglicht, sich umfassend und frei zu entwickeln. Solch ein Prozess, Frieden zu errichten, beinhaltet spirituelle, soziale, ökonomische, politische und kulturelle Dimensionen. Wir fordern erneut jeden Einzelnen - jede Frau und jeden Mann – auf, die als Bürger dieses Landes verantwortlich sind für die Errichtung eines solchen Friedens, ihren Beitrag zu leisten gemäß den ihnen von Gott geschenkten Talenten und Fähigkeiten. Wir sehen, dass es zur Zeit gewisse kritische Notwendigkeiten innerhalb dieses Prozesses der Friedenserrichtung gibt. Die Kirche als Gemeinschaft und als einzelne Bürger kann wichtige Beiträge innerhalb dieses Prozesses leisten, insbesondere im Bereich von Versöhnung und Förderung des Gemeinwohls. Versöhnung Die Bischöfe haben erkannt, dass der Krieg uns viele Wunden zugefügt hat, sowohl spirituell als auch physisch. Viel Schmerz aufgrund der Gewalt, Hass, der Verlust geliebter Menschen und das Gefühl der Hoffnungslosigkeit müssen geheilt werden. Diese Wirklichkeit ruft jeden Einzelnen dazu auf, sich generös und geduldsam der Aufgabe persönlicher und gemeinschaftlicher Vergebung, Versöhnung und Heilung zu widmen. Dieses Engagement muss seinen Antrieb erhalten durch den Heiligen Geist, die Macht Christi und die Unterstützung der Gemeinschaft. Vergebung: wesentlicher Bestandteil von Versöhnung Vergebung ist menschlich gesehen niemals einfach. Vergebung involviert in erster Linie nur eine Person, nämlich diejenige, die verletzt worden ist. Sie ist eine persönliche Entscheidung, durch welche wir unsere Herzen bewegen, sich dem natürlichen Instinkt entgegenzustellen, Böses mit Bösem zu vergelten. Vergebung bedeutet im Grunde, Hassgefühle in seinem Herzen gegenüber demjenigen, der einem Böses angetan hat, aufzugeben. Wort und Beispiel Jesu selbst, der für diejenigen betete, die ihm den Tod brachten, haben uns anzuleiten: „ Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lk 23,34). Wir kennen auch die Zeugnisse von frühen christlichen Märtyrern wie zum Beispiel dem Hl. Stephanus, der für diejenigen betete, die ihn zu Tode steinigten (Apg 7,60). Auch das Beispiel unserer Heiligen Josephine Bakhita mag uns als Beispiel dienen: Ihr Geist der Vergebung war verwurzelt in ihrer Christus zentrierten leidenschaftlichen Liebe für alle ihre Brüder und Schwestern. Dieser Geist der Vergebung erstreckte sich auf diejenigen, die sie aus ihrem Elternhaus als Kind entführt hatten. Solch ein Beispiel fordert jeden von uns heraus, sich der Kultur des Hasses und der Rache, welche durch den Krieg genährt worden sind, entgegen zu stellen. Jedoch sollte man nicht denken, dass Vergebung zugleich bedeute, die Suche nach Gerechtigkeit aufzugeben. Wir haben die Lehre Papst Johannes Paul II., der betonte: „Vergebung steht in keinster Weise der Gerechtigkeit entgegen, so als ob Vergebung bedeute, über die Notwendigkeit, das Unrecht wieder gut zu machen, hinweg zu sehen. Vergebung bedeutet vielmehr die Fülle von Gerechtigkeit, da sie dazu beiträgt, die Wunden, die in den menschlichen Herzen gänzlich zu heilen. Gerechtigkeit und Vergebung sind beide wesentlich für solch eine Heilung.“ (Botschaft zum Weltfriedenstag 2002). Erfahrungen der Opfer der Unterdrückung in Südafrika können uns helfen, die Beziehung zwischen Gerechtigkeit und Vergebung besser zu verstehen. Viele Opfer suchten keine Rache. Aber sie nutzten die „Wahrheits- und Versöhnungskommission“, um ihre Unterdrücker kennen zu lernen und ihnen Vergebung anzubieten, während sie zugleich um Wiedergutmachung für ihr erlittenes Unrecht suchten. Wir ermutigen all diejenigen, die an den Auswirkungen des Bürgerkriegs zu leiden haben, die vorgeschlagene nationale Versöhnungs- und Heilungskommission (National Reconciliation and Healing Commission) zu nutzen, in der Hoffnung, dass sie in der Lage sind, um notwendige Wiedergutmachung für erlittenes Leid zu ersuchen, den Verantwortlichen Vergebung anzubieten, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein neue Leben zu beginnen. Versöhnung zwischen Personen Versöhnung zwischen Personen oder örtlichen Gruppen errichtet eine neue Beziehung des Respekts und möglicher Kooperationen zwischen denjenigen, die sich zuvor feindlich gegenüber gestanden haben. Gefühlen der Rache, des Hasses und der Zerstörung nachzugeben, bedeutet nichts anderes als dass wir auch weiterhin den Konflikten der Vergangenheit verhaftet bleiben. Dies jedoch wird uns nicht hin zu einer friedlichen Zukunft führen. Wahre Versöhnung für jeden von uns, ganz gleich welchen Glauben wir haben, wird entfacht durch das Feuer der Liebe Gottes selbst, welchem erlaubt werden muss, dass es unseren Instinkt nach Rache und unsere ablehnende Haltung gegenüber Vergebung auslöscht. Solch eine Versöhnung fordert zu einer Wandlung der Herzen auf, um das zu tun, was positiv und konstruktiv ist. Und sie gründet sich sowohl in den Herzen jeder Konflikpartei als auch auf ihren wechselseitigen Beziehungen. Das Herz einer jeden Person muss erfüllt sein von
- Wahrheit, d.h. der Kenntnis der Wahrheit der Situation und der Rolle eines jeden Individuums innerhalb dieser Situation;
- Vergebung: die Bereitschaft jeden Individuums, der anderen Seite zu vergeben; Die wechselseitigen Beziehungen müssen geprägt sein durch:
- Gerechtigkeit: das Geben und Empfangen von Entschädigung und Wiedergutmachung für erlittenes Leid, soweit dies möglich ist. Während von denjenigen, die um Entschädigung ersuchen, erwartet werden kann, einen solchen Prozess zu initiieren, würden die Autoritäten gut daran tun, dabei behilflich zu sein, solche Anstrengungen zu erleichtern, insbesondere in Fällen besonders verwundbarer und marginalisierter Mitglieder der Gesellschaft.
- die Wandlung der Herzen: beide Konfliktparteien beschließen, nicht die Rechte und Pflichten des anderen zu verletzen. Zudem vereinbaren sie, für eine bessere Zukunft zusammen zu arbeiten. Die Förderung des Gemeinwohls - Eine humanitäre Notlage: Mit dem militärischen Waffenstillstand und der darauf folgenden Unterzeichnung des umfassenden Friedensabkommens haben in großer Zahl Flüchtlinge und innerhalb des eigenen Landes Vertriebene begonnen, zurück in ihre Heimat zu kehren. Unglücklicherweise haben sowohl die Regierungsbehörden als auch die internationale Gemeinschaft bisher nicht dafür gesorgt, diesen Menschen entsprechende Ressourcen zur Verfügungen zu stellen, um die Grundbedürfnisse befriedigen zu können. Die Rückkehrer überfordern die lokal zur Verfügung stehenden Ressourcen. Viele dieser Menschen finden ihren Weg in die Einrichtungen unserer Kirchen. Unsere Mitarbeiter versuchen zu helfen, aber die Ressourcen reichen nicht aus. Es herrscht eine unmittelbare durch menschliche Not geprägte Krisensituation im Hinblick auf Grundbedürfnisse, d.h. Nahrung, Unterkunft, sauberes Wasser, medizinische Versorgung (einschließlich Maßnahmen im Zusammenhang von HIV – AIDS), Fragen der Sicherheit und Ausbildungseinrichtungen für Kinder, sowohl Kinder von Rückkehrern als auch dort ansässigen. Die Rückkehrer, sowohl innerhalb des Landes Vertriebene als auch Flüchtlinge, sind trotz der Präsenz von Regierungsbehörden und Mitgliedern internationaler Organisationen isoliert und werden in verschiedenen Orten im südlichen Sudan vernachlässigt. Schlimmer noch, einige Personen, die vor Jahren aus ihrer Heimat entführt worden waren, behaupten nun, dass sie gewaltsam zurück in ihre Heimat in den Süden des Sudan gebracht worden seien, um dort ohne jegliche für das Überleben notwendige Mittel zurückgelassen zu werden. Wir schildern diese menschliche Notlage den Zivilbehörden, die mit der Sorge um die Rückkehrer betraut sind, und ersuchen um Nothilfemaßnahmen für die Tausenden von Menschen, die betroffen sind. Wir rufen die Regierung des Sudan, die SPLM/A und die internationale Gemeinschaft auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Vakuum menschlicher Hilfe zu beseitigen. Wir fordern sie auf, ihre Mitarbeiter vor Ort zu mobilisieren, damit überlebensnotwendige Mittel bereit gestellt werden und der Schutz der Tausende von Rückkehrern sichergestellt wird. Zudem fordern wir die internationalen Hilfswerke auf, in enger Zusammenarbeit unverzüglich zu kommen, um den Rückkehrern zu helfen, auch wenn die Vorbereitungen für eine weiter gehende Reaktion noch auf dem Weg sind. In Darfur veranlaßt uns die andauernde militärische Auseinandersetzung dazu, unsere Aufmerksamkeit auf die Leiden der Tausenden unschuldiger Zivilisten zu lenken. Wir fordern die Regierung de Sudan auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diesen Konflikt rasch zu beenden. Außerdem rufen wir die sudanesische Regierung und die lokalen Behörden dazu auf, bewaffnete Milizen und Nomaden in anderen Teilen des Landes daran zu hindern, den Menschen weiteres Leid durch Aufruhr und Zerstörung ihrer Häuser und Existenzgrundlagen zuzufügen und damit die humanitären Krise verschärfen. - Die Rolle der christlichen Gemeinschaft in den kommenden Monaten: Eindringlich bitten wir all unsere Gläubigen, sich zu beteiligen an Initiativen zur politischen Bildung, welche euch besser informieren werden über eure fundamentalen Menschenrechte und Bürgerpflichten, insbesondere über jene, die sich auf die Kooperation mit den zuständigen Personen, einschließlich lokaler Behörden, beziehen.
Zusätzlich empfehlen wir nachdrücklich, mutig die Verantwortung zu übernehmen, eure eigenen Grundrechte zu schützen und zu fördern und selbstlos eure Bürgerpflichten zu erfüllen. Zudem ist es besonders wichtig, dass ihr die Lehren unserer Hirtenbriefe, die wir im Lauf der Jahre geschrieben haben, in die Praxis umsetzt, insbesondere jene des Hirtenbriefes von 2004 „Seht, ich mache alles neu“. Dieser Brief beinhaltet eine Menge an Erkenntnissen und Weisungen, die für unsere gegenwärtige Situation sehr relevant bleiben. Insbesondere hebt er die pastorale und prophetische Rolle der Kirche in Menschenrechtsfragen und die Rolle der zivilen Autorität in der Sorge für das allgemeine Wohlergehen hervor. So bitten wir eindringlich unsere Gläubigen, sich mit diesen Einsichten und Weisungen vertraut zu machen. Insbesondere beauftragen wir unsere pastoralen Mitarbeiter, ein besseres Verstehen der Briefe zu fördern, indem sie reguläre Studiengruppen in unseren verschiedenen Gemeinden zu diesem Zweck errichten. Schluss Zum Schluss dieser Erklärung teilen wir mit euch die Botschaft zum Weltfriedenstag 2005 von Papst Johannes Paul II., da seine Worte besonders geeignet sind für unsere derzeitige Situation. „Während dieses Jahres, das der Eucharistie gewidmet ist, mögen die Söhne und Töchter der Kirche im höchsten Sakrament der Liebe die Quelle jeder Gemeinschaft finden: der Gemeinschaft mit Jesus, dem Erlöser und in ihm mit jedem Menschen. Durch den Tod und die Auferstehung Christi, in jeder Eucharistiefeier sakramental gegenwärtig, sind wir von dem Bösen erlöst und dazu befähigt, das Gute zu tun. Durch das neue Leben, das Christus uns verliehen hat, sind wir in der Lage, uns einander als Brüder und Schwestern anzuerkennen, trotz jeglicher Unterschiede in Sprache, Nationalität und Kultur. In einem Wort,: kraft der Teilhabe an dem einen Leib und dem einen Kelch dürfen wir uns als „Familie Gottes“ begreifen und zugleich einen besonderen und wirksamen Beitrag zum Aufbau einer Welt leisten, die auf die Werte der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Friedens gegründet sind“ (Botschaft zum Weltfriedenstag 2005, Nr. 12).
Für solch einen Frieden werden wir auch weiterhin beten, da wir uns des fortwährenden Leidens so vieler unschuldiger Opfer bewaffneter Konflikte an den Unruheherden der Welt, unseres Landes, besonders in Darfur, bewusst sind. Für die Zukunft stellen wir weiterhin unsere Hoffnungen und Anstrengungen, einen gerechten und dauerhaften Frieden herbeizuführen, unter die besonderen Fürsprache der Heiligen Josephine Bakhita und Daniel Comboni sowie dem Schutz unserer Mutter Maria, während wir den besonderen Segen des Herrn für uns erflehen. Geistliches Zentrum „Rosa Mystica“
Nairobi 26. Februar 2005 Paolino Lukudu Loro
Erzbischof von Juba und Präsident der SCBC Gabriel Kardinal Zubeir Wako
Erzbischof von Khartum Joseph Gasi Abangite
Bischof von Tombura-Yambio Vincent Mojwok Nyiker
Bischof von Malakal Paride Taban
Emeritierter Bischof von Torit Erkolano Lodu Tombe
Bischof von Yei Macram Max Gassis
Bischof von El Obeid Rudolf Deng Majak
Bischof von Wau Antonio Menegazzo
Apostolischer Administrator von El Obeid Caesar Mazzolari
Bischof von Rumbek Daniel Adwok Kur
Weihbischof von Khartum Entschuldigt:
Johnson Akio Mutek
Apostolischer Administrator von Torit
Übersetzung des Textes: Norbert Kößmeier
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