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Mit einem Hirtenwort an die Wähler erinnern die Bischöfe von Liberia eindringlich an die Verantwortung der Staatsbürger und stellen einen Fragenkatalog zusammen, der den Wählern die Meinungsbildung erleichtern und ihnen die Eignung von Kandidaten erschließen soll.
Mit Enttäuschung konstatieren die Bischöfe, dass die bisher gewählten Regierungen sich der Gewaltanwendung verschrieben hätten und erst die Intervention der Staatengemeinschaft, die den „Wahnsinn“ erkannte, den Liberianern half, sich vor sich selbst zu schützen. Im Rahmen der UN-Mission sind im Lande rund 15.000 Soldaten stationiert. Die Bischöfe bezeichnen das Eingreifen der UNO-Truppen als „göttliche Vorsehung“.
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