| |
In einem leidenschaftlichen Appell zum Respekt vor eigenverantwortlichem Umgang mit der Elternschaft greift die philippinische Bischofskonferenz das Bevölkerungsprogramm der Zentralregierung an. Sie beruft sich dabei auf den durch die Verfassung garantierten Schutz der Privatsphäre und der Unantastbarkeit der Ehe. Schon den Ansatz der vier geplanten Gesetze, der in der Annahme der bedrohlichen Bevölkerungsentwicklung und in der Legitimation staatlicher Interventionspolitik durch wirtschaftliche Interessen liegt, beurteilen die Bischöfe als politische Instrumentalisierung. Ehe und Familie als Grundlage des Staates dürfen nicht rücksichtslos manipuliert und den Zielen der wirtschaftlichen Wachstumspolitik untergeordnet werden.
|
|