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Hoffnung inmitten von Hoffnungslosigkeit

 

   
 

 
 

„Kirche ist da, wo die Menschen sind. Die vielen missio-Projekte sind ein Hoffnungsschimmer inmitten von Hoffnungslosigkeit.“, so resümiert Hedwig Riedel ihre wichtigste Erfahrung, die sich jetzt auf einer missio-Begegnungsreise nach Südafrika in die Region KwaZulu-Natal hat machen können. „Mich haben die vielen freiwilligen Frauen und Männer beeindruckt,“ so die gelernte Krankenschwester. „Sie besuchen die HIV infizierten Aidspatienten, kümmern sich um die Haushalte, wo Kinder allein leben und begleiten die sterbenden Menschen zu Hause.“

Die ehrenamtlichen missio-Engagierten besuchten verschiedene missio-Projektpartner im Rahmen der Aktion Schutzengel „Aids&Kinder“. Begleitet von Schwester Silke Mallmann, Mariannhiller Missionsschwester vom Kostbaren Blut, und seit vielen Jahren in der Aidsarbeit in Südafrika engagiert, besuchte die missio-Reisegruppe verschiedene sog. Drop-In-Centers, sog. Kindertagesstätten, in denen ausgebildete Freiwillige sich um die Kinder kümmern. Die missio-Engagierten besuchten u.a. auch das Thandanani Children Foundation Projekt in Pietermaritzburg, wo missio die Betreuung von Waisenkindern durch Freiwillige in der Dorfbevölkerung unterstützt. Statt Waisenheime zu bauen ist es das Ziel, die Großfamilien und örtlichen Gemeinschaften zu befähigen, sich um die Kinder zu kümmern. Sehr beeindruckt zeigten sich die Teilnehmenden auch von den sog. „Memory Boxes“, Erinnerungskästchen, in denen Kinder Geschichten aus dem Leben ihrer verstorbenen Eltern aufbewahren. missio bildet solche „Erinnerungshelferinnen und Helfer“ aus“, die dazu ermutigen, das Schweigen über HIV/Aids zu brechen und den Kindern damit ermöglichen, den Abschied von ihren Eltern bewusst zu gestalten.

Für Elisabeth Hausch, die sich seit über drei Jahren in ihrer Gemeinde St. Josef in Albstadt für die Aktion Schutzengel „Aids&Kinder“ engagiert sind die Begegnungen vor Ort sehr wichtig gewesen. „Jetzt habe ich mein theoretisches Wissen bereichert um konkrete Erfahrungen vor Ort, so die engagierte missio-Frau und kann die gemachten Erfahrungen noch authentischer zu Hause vermitteln.“ Dies sei das Ziel dieser Reisen, so Werner Meyer zum Farwig von missio. „Die unmittelbaren Begegnungen mit unseren Partnerinnen und Partnern lassen Beziehungen und Bindungen entstehen und stärken die Motivation, sich für die Belange dieser Menschen einzusetzen“.

 
   
 
Weitere Informationen bieten Ihnen unsere folgenden Webseiten:
 
 
 

Mitfinanzierung von Pastoralarbeit mit Waisen und schutzlosen Kindern
Unter Anleitung von „Erinnerungshelfern“ werden Familienmitglieder in von Aids betroffenen Gemeinschaften dazu ermutigt, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Die Erinnerungen der Familien werden in „memory boxes“ aufbewahrt, die die Geschichten der verstorbenen Eltern ebenso enthalten wie verschiedene dazugehörige Gegenstände. Die Arbeit an den „memory boxes“ bietet vielen Familien zum ersten Mal eine Chance, miteinander über HIV/Aids zu reden.
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Aktion Schutzengel: AIDS & Kinder
Allein in Afrika leben derzeit fast 30 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Eine aktuelle UN-Studie schätzt, dass bis zum Jahre 2010 allein in Afrika etwa 20 Millionen AIDS-Waisen leben werden.
 

HIV - AIDS
"Gebt uns Hoffnung" - missio unterstützt Einsatz der Katholischen Kirche im Kampf gegen AIDS - AIDS: erworbenes Immunschwächesyndrom - "Der Leib Christi leidet an AIDS": Interview mit Bischof Kevin Dowling C.SS.R, Bischof der Diözese Rustenburg in Südafrika am 30.11.01 - Nur die Liebe zählt. Ein Gespräch mit Nonkosi Madine aus Guguletu, einer Township von Kapstadt - "Wir rechnen mit der weltweiten Solidarität der katholischen Kirche"
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Südafrika
Der Staat Südafrika erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als dreimal der Größe Deutschlands. Er ist aufgeteilt in neun Provinzen. Regierungssitz ist die Stadt Pretoria, das Parlament befindet sich in Kapstadt. Die bevölkerungsreichste Stadt und die wirtschaftliche Drehscheibe des Landes und des ganzen südlichen Afrikas ist Johannesburg. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört christlichen Kirchen an. Auch die Kirchen müssen die Spaltung durch Apartheid erst überwinden.
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Geschäftsstelle Bildung
Gemäß seiner Päpstlichen Statuten und seines Leitbildes setzt sich missio für missionarische Bewusstseinsbildung und globales Lernen in der „Lerngemeinschaft Weltkirche“ ein.
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