Für sein jahreslanges Afrika-Engagement hat der ehemalige missio-Mitarbeiter Wilhelm Otte den päpstlichen Silvesterorden bekommen. Der promovierte Mettinger war als Bildungsreferent für das Internationale Katholische Hilfswerk tätig. Der Silvesterorden ist der fünfhöchste päpstliche Ehrentitel für Verdienste um die katholische Kirche. Seit über 50 Jahren beschäftigt sich Otte mit der Kultur afrikanischer Länder. Der heute 75-Jährige hat auf diesem Gebiet zahlreiche Bildungsveranstaltungen für missio initiiert und umgesetzt. Seine ersten Berührungen mit dem afrikanischen Kontinent fanden als Leiter der katholischen Entwicklungshilfe im Kongo statt. Der ehemalige Priester hat einen Großteil der afrikanischen Länder bereist und unterhält bis heute persönliche Kontakte dorthin. Eines seiner Hauptanliegen ist das Miteinander der Kulturen. Dafür hat der Religionssoziologe und Anthropologe u.a. Kontakte zu den Universitäten in Benin und in Trier aufgebaut. Otte wurde auf Vorschlag seines langjährigen Weggefährten Erzbischof Peter Sarpong in Kumasi/Ghana mit dem Silvesterorden ausgezeichnet. Im September 2008 wird Erzbischof Sarpong zur Preisverleihung nach Köln anreisen und die Auszeichnung an Otte verleihen.
Lesen Sie dazu auch den Bericht in der "Allgemeinen Zeitung - Lokalteil Mettingen". |