Mit diesen Worten ruft die Fernsehjournalistin Gundula Gause anlässlich des Weltaidstags am 1. Dezember 2006 zu mehr Engagement im Kampf gegen Aids auf. Besonders am Herzen liegt Gundula Gause das missio-Projekt „St. Philomena’s“ in Südafrika. Hier finden von HIV betroffene Kinder ganzheitliche Hilfe. Gundula Gause wird sich gemeinsam mit dem Leiter des Zentrums, Patrick Vorster, am 28. November 2006 im Rahmen einer Pressekonferenz in Mainz äußern. „Rund 40 Millionen Menschen sind mit dem HIV-Virus infiziert“, erklärte Patrick Vorster im Vorfeld der Veranstaltung. „Dennoch haben wir die Hoffnung und die ersten positiven Anzeichen, dass eine neue Generation heranwächst, die aus der Tragödie der Eltern lernt.“ Begleitet wird Patrick Vorster von der Südafrikanerin Zanele Zinhle Mbambo (r.), die viele Jahre in dem Zentrum St. Philomena’s betreut wurde. „Ohne die seelsorgerische Hilfe, die ich dort bekommen habe, hätte ich nicht meinen Zukunftsglauben wiedergefunden“, sagt die 21-Jährige, die als Kind missbraucht und mit dem Virus infiziert wurde. Um auf das Thema Aids aufmerksam zu machen, will sie im nächsten Jahr mit Unterstützung von missio ein Buch schreiben.
Auf Einladung von missio werden Patrick Vorster und Zanele Zinhle Mbambo im Umfeld des Weltaidstages an Veranstaltungen in zahlreichen Städten Deutschlands teilnehmen. „Ob wir eine Chance gegen Aids haben, hängt von uns allen ab. Egal, ob wir in Angola oder Aachen leben, in Mosambik oder München“, erklärten die missio-Präsidenten Pater Hermann Schalück und Pater Eric Englert. missio unterstützt im Rahmen der Aktion Schutzengel „Aids & Kinder“ zahlreiche Projekte in Afrika. Zu den Schwerpunkten der Arbeit gehört die seelsorgerische und psychologische Betreuung von traumatisierten Waisen und infizierten Kindern. |