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Aus der Tragödie lernen

Pressemitteilung vom 27.11.2006
 

  „Aids ist eine der größten menschlichen Katastrophen. Wenn wir die Unterstützung nicht verstärken, werden mehr Menschen sterben als im 2. Weltkrieg!“  
 

 
 

Mit diesen Worten ruft die Fernsehjournalistin Gundula Gause anlässlich des Weltaidstags am 1. Dezember 2006 zu mehr Engagement im Kampf gegen Aids auf.

Besonders am Herzen liegt Gundula Gause das missio-Projekt „St. Philomena’s“ in Südafrika. Hier finden von HIV betroffene Kinder ganzheitliche Hilfe. Gundula Gause wird sich gemeinsam mit dem Leiter des Zentrums, Patrick Vorster, am 28. November 2006 im Rahmen einer Pressekonferenz in Mainz äußern.

„Rund 40 Millionen Menschen sind mit dem HIV-Virus infiziert“, erklärte Patrick Vorster im Vorfeld der Veranstaltung. „Dennoch haben wir die Hoffnung und die ersten positiven Anzeichen, dass eine neue Generation heranwächst, die aus der Tragödie der Eltern lernt.“

Begleitet wird Patrick Vorster von der Südafrikanerin Zanele Zinhle Mbambo (r.), die viele Jahre in dem Zentrum St. Philomena’s betreut wurde. „Ohne die seelsorgerische Hilfe, die ich dort bekommen habe, hätte ich nicht meinen Zukunftsglauben wiedergefunden“, sagt die 21-Jährige, die als Kind missbraucht und mit dem Virus infiziert wurde. Um auf das Thema Aids aufmerksam zu machen, will sie im nächsten Jahr mit Unterstützung von missio ein Buch schreiben.

Auf Einladung von missio werden Patrick Vorster und Zanele Zinhle Mbambo im Umfeld des Weltaidstages an Veranstaltungen in zahlreichen Städten Deutschlands teilnehmen. 

„Ob wir eine Chance gegen Aids haben, hängt von uns allen ab. Egal, ob wir in Angola oder Aachen leben, in Mosambik oder München“, erklärten die missio-Präsidenten Pater Hermann Schalück und Pater Eric Englert. missio unterstützt im Rahmen der Aktion Schutzengel „Aids & Kinder“ zahlreiche Projekte in Afrika. Zu den Schwerpunkten der Arbeit gehört die seelsorgerische und psychologische Betreuung von traumatisierten Waisen und infizierten Kindern.

 
   
 
Weitere Informationen bieten Ihnen unsere folgenden Webseiten:
 
 
 

HIV - AIDS
"Gebt uns Hoffnung" - missio unterstützt Einsatz der Katholischen Kirche im Kampf gegen AIDS - AIDS: erworbenes Immunschwächesyndrom - "Der Leib Christi leidet an AIDS": Interview mit Bischof Kevin Dowling C.SS.R, Bischof der Diözese Rustenburg in Südafrika am 30.11.01 - Nur die Liebe zählt. Ein Gespräch mit Nonkosi Madine aus Guguletu, einer Township von Kapstadt - "Wir rechnen mit der weltweiten Solidarität der katholischen Kirche"
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Aktion Schutzengel: AIDS & Kinder
Allein in Afrika leben derzeit fast 30 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Eine aktuelle UN-Studie schätzt, dass bis zum Jahre 2010 allein in Afrika etwa 20 Millionen AIDS-Waisen leben werden.
 

Was vom Leben übrig bleibt
Sie ist 17, gut aussehend, intelligent. Noch ein paar Monate, dann hat sie das Abitur in der Tasche. Ein ganzes Leben liegt vor ihr. Ein Leben, das für Zanele noch ein paar Jahre bedeutet. Das Zulu-Mädchen ist HIV positiv. Den tödlichen Virus trägt sie in sich, seit sie als Neunjährige vergewaltigt wurde.
 

Südafrika
Der Staat Südafrika erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als dreimal der Größe Deutschlands. Er ist aufgeteilt in neun Provinzen. Regierungssitz ist die Stadt Pretoria, das Parlament befindet sich in Kapstadt. Die bevölkerungsreichste Stadt und die wirtschaftliche Drehscheibe des Landes und des ganzen südlichen Afrikas ist Johannesburg. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört christlichen Kirchen an. Auch die Kirchen müssen die Spaltung durch Apartheid erst überwinden.
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DVD Sie nannten mich Smiley
D. Luther (Buch) und A. Thümmler (Kamera und Regie) haben einen bewegenden Film über die Aids-Arbeit der Kirche in Südafrika geschaffen.
 

VHS-Video Sie nannten mich Smiley
D. Luther (Buch) und A. Thümmler (Kamera und Regie) haben einen bewegenden Film über die Aids-Arbeit der Kirche in Südafrika geschaffen.