Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen und das Bischöfliche Hilfswerk Misereor unterstützen gemeinsam Wiederaufbaumaßnahmen in der Erdbebenregion Indien und Pakistan. Beide in Aachen ansässigen Organisationen stellen jeweils 40.000 Euro für den Wiederaufbau zerstörter kirchlicher und sozialer Einrichtungen zur Verfügung. „Im Monat der Weltmission (r.) ist die Zusammenarbeit der beiden großen Hilfsorganisationen ein Zeichen der Solidarität für die Opfer dieser Naturkatastrophe“, sagte P. Hermann Schalück, Präsident von missio Aachen am Dienstag. „Bischof Lopbo von Islamabad hat uns heute nochmals eindringlich geschildert, welches ausmaß die Schäden haben. Viele Schulen sind zerstört, hier ist Hilfe dringend nötig“, erklärte Misereor-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon.
Mit den Partnern in den Diözesen Islamabad-Rawalpindi in Pakistan und Jammu-Srinagar in Indien soll in den kommenden Wochen der Wiederaufbau weiter besprochen werden. Die Gebiete der beiden Diözesen sind von dem Erdbeben stark getroffen worden. „Unser Ziel ist, jetzt in der Krisensituation die pastoralen und sozialen Dienste der Kirche für die Armen zu sichern,“ so Bröckelmann-Simon und Pater Schalück. Wichtig sei die Zusammenarbeit der Religionen, damit die kirchlichen Angebote jedem Hilfesuchenden offen stehen. Schalück kündigte an, dass ein Teil der Kollekte zum Sonntag der Weltmission, die in den katholischen Gottesdiensten am kommenden Wochenende gehalten wird, für die Wiederaufbauarbeit in der Region Kaschmir verwendet wird. |