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  • missio begrüßt die Wahl von Kurienkardinal Ratzinger zum neuen Papst
  • Dankbrief aus dem Vatikan

     

  • Ein Lehrer des Glaubens als Hirte der Völker

    Pressemitteilung vom 19.04.2005
     

      missio begrüßt die Wahl von Kurienkardinal Ratzinger zum neuen Papst  
     

     
     

    Die Präsidenten des Internationalen Katholischen Missionswerks missio mit Sitz in Aachen und München, Pater Hermann Schalück ofm und Pater Eric Englert OSA, begrüßen die Wahl des deutschen Kurienkardinals Joseph Ratzinger zum neuen Papst. „Wir sehen in der Wahl des ehemaligen Leiters der Glaubenskongregation zum neuen Oberhirten ein wichtiges Signal für Kirche, Gesellschaft und Politik. In Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung, einseitiger Ökonomisierung und drängender sozialer Probleme wie der Aids-Pandemie und der Armut bietet das Evangelium die notwendige Werteorientierung“, so die beiden Präsidenten. Für diese Werte stehe der neue Papst.

    „Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Fortführung des Dialoges zwischen christlichem Glauben und moderner Welt als auch zwischen katholischer Kirche und anderen Weltreligionen“, erklärte Pater Schalück, der zwischen 1983 und 1997 während seiner Zeit in Rom – unter anderem als Generaloberer des Franziskanerordens – zahlreiche Arbeitskontakte mit dem damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, führte.
     
    Insbesondere für das Päpstliche Missionswerk in Bayern ist es „eine große Freude, dass ein Bayer den Stuhl Petri besteigt“, so Pater Eric Englert. Denn „missio fühlt sich mit dem neuen Papst besonders eng verbunden, weil Kardinal Ratzinger in seiner Zeit als Erzbischof von München und Freising (1977 bis 1981) auch Vorsitzender des Zentralrats von missio in München war. Wir sind sicher, dass der ehemalige Konzilstheologe und renommierte Glaubenslehrer den missionarischen Eifer von Johannes Paul II. fortsetzt und zu einem guten Hirten der Völker wird.“

    Als Pontifex werde Papst Benedikt XVI. vor allem Brücken bauen müssen, damit Friede, Gerechtigkeit und Versöhnung weiter wachsen können, der Dialog mit den Religionen fortgeführt werde und die Eigenständigkeit der jungen Kirchen in AfrikaAsien und Ozeanien sich weiter entfalten könne, so die beiden Präsidenten. Denn die Botschaft von dem guten Gott, der Leben ist und Leben schenkt, erreiche die Menschen im Kontext ihrer jeweiligen Kultur, die gerade im Bereich der Liturgie unterschiedliche Formen notwendig mache. Wegweisend dafür könne ein Wort von Kardinal Ratzinger sein, das er am 3. Februar 1998 bei einem Vortrag in Hamburg gesagt hatte: „Wir brauchen eine neue Bereitschaft des Suchens und auch die Demut, die sich finden lässt.“

    Das Internationale Katholische Missionswerk missio unterstützt die Arbeit der Kirche in 100 Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens.




    Diese Pressemitteilung steht Ihnen Dank fides.org
    auch in Englisch und Spanisch zur Verfügung!

     
       

      Dankbrief aus dem Vatikan  
     

     
     

    Folgenden Dankbrief erhielt missio-Präsident P. Dr. Hermann Schalück ofm aus dem Vatikan:

    Staatssekretariat
    Erste Sektion
    Allgemeine Angelegenheiten
    Nr. 7

    Aus dem Vatikan, am 13. Mai 2005

    Hochwürdiger Pater Schalück!

    Mit Freude und Dankbarkeit hat Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. Ihr wertes Schreiben empfangen, mit dem Sie im Namen des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen anläßlich seiner Wahl zum Nachfolger des heiligen Apostels Petrus herzliche Glück- und Segenswünsche übermitteln und ihn Ihres besonderen Gebetsgedenkens für seinen Dienst als Hirte der universalen Kirche versichern.

    Der Heilige Vater dankt Ihnen aufrichtig für Ihr Gebet und für dieses Zeichen Ihrer Verbundenheit und Treue zum Stuhl Petri und erteilt Ihnen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von missio Aachen auf die Fürsprache der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria von Herzen den Apostolischen Segen. 

    Mit besten Wünschen und freundlichen Grüßen
    + Erzbischof Leonardo SANDRI
    Substitut des Staatssekretariats

     
       
     
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    Ein großer Missionar ist von uns gegangen
    „Papst Johannes Paul II. war der beste Missionar, den wir uns wünschen konnten. Sein Tod stimmt uns traurig, sein Erbe ist uns Verpflichtung“, erklärten die beiden missio-Präsidenten Pater Hermann Schalück ofm und Pater Eric Englert OSA. „In besonderer Weise hat er sich für die Würde des Menschen eingesetzt und der Mission als Begegnung in Respekt ein Gesicht gegeben. Er hat im wahrsten Sinne des Wortes als „Pontifex“ eine Brücke zwischen Gott und den Menschen gebaut aber auch zwischen Kulturen und Religionen“.
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    "Ein Papst aus Afrika!"
    Der Präsident des Päpstlichen Missionswerkes missio in Aachen über die Bedeutung der Kandidaten aus den Jungen Kirchen: "So wie zu Zeiten des Kommunismus die Wahl des polnischen Kardinals Karol Józef Wojtyla historische Veränderungen auslösten, so wäre in diesen Tagen eine mögliche Entscheidung für einen Kandidaten aus dem Süden, besonders aus Afrika, eine wichtige Weichenstellung. Sie könnte die Mauer zwischen Nord und Süd sowie Arm und Reich überwinden helfen."
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    missio gratuliert Papst Benedikt XVI.
    Anlässlich des 80. Geburtstages von Papst Benedikt XVI. blickt missio zurück auf die Zeit zwischen 1977 und 1981, in der Joseph Ratzinger als Vorsitzender des Zentralrates die Entwicklung des Internationalen Katholischen Missionswerkes in München mit prägte.
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