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„Nach der ersten Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe brauchen die verzweifelten Menschen mehr als Medikamente, Trinkwasser und Nahrungsmittel“, erklärte der missio-Präsident Pater Hermann Schalück am Mittwoch in Aachen. „Ohne seelsorgerische und psychologische Betreuung bleiben Hunderttausende Menschen zurück, die zwar überlebt haben, für die aber das Leben nicht mehr lebenswert erscheint. Denn sie haben alles verloren.“ missio unterstützt in Sri Lanka, Indien, Thailand und Indonesien kirchliche Mitarbeiter, die sich als Seelsorger um die traumatisierten Menschen kümmern. In diesen Tagen erhält missio verstärkt Hilferufe von Projektpartnern, die um finanzielle Unterstützung für breit angelegte Programme zur Traumabewältigung bitten. „Nur mit Spenden aus Deutschland können die Programme für möglichst viele Betroffene durchgeführt werden“, so Pater Schalück (r.). Wie wichtig diese Seelsorger für die Menschen sind, konnten auch zahlreiche deutsche Touristen aus dem Katastrophengebieten erfahren. Denn Flughafenseelsorger in Frankfurt und Düsseldorf waren die erste Anlaufstelle für die verzweifelten Urlauber. „Jetzt dürfen wir die Menschen in Südostasien nicht mit Ihrem Trauma alleine lassen“, appellierte der missio-Präsident. „Denn die seelischen Wunden der Verletzten werden allzu oft übersehen.“
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