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Kinder als Opfer der Globalisierung

Pressemitteilung vom 07.12.2004
 

  Anlässlich des Internationalen Menschenrechtstag fordert Pater Shay Cullen einen verstärkten Einsatz für die Kinderrechte.  
 

 
 

Eine weltweit dramatische Zunahme der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern beobachtet der Kinderrechtsexperte und missio-Projektpartner Pater Shay Cullen. „Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass Pädosexuelle pro Jahr mehr als fünf Milliarden Dollar für Kinderprostituierte ausgeben“, so der Leiter des Kinderschutzzentrums Preda auf den Philippinen. „Rund eine Millionen Kinder werden Jahr für Jahr Opfer von Sextouristen. Kinder sind die Opfer der Globalisierung“, kritisierte Pater Shay Cullen im Vorfeld des Internationalen Menschenrechtstags am 10. Dezember. Eines dieser Opfer, das philippinische Mädchen Pia Corvera (r.), wurde im Alter von 12 Jahren von einem deutschen Täter missbraucht. Sie fand Zuflucht in dem von dem Seelsorger Pater Shay Cullen geleiteten Kinderschutzzentrum PREDA, das von missio im Rahmen der Aktion Schutzengel unterstützt wird.      

 

Die Geschichte von Pia, die ihren Peiniger vor Gericht bringen konnte und sich Dank einer Therapie von dem Trauma des Missbrauchs befreite, ist Teil der Bilderausstellung „Galerie der Engel“. Die Ausstellung wird eröffnet am 8. Dezember um 19 Uhr im Rahmen der Internationalen Konferenz „Menschenrechte im Spiegel der Globalisierung“ im Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“ in Weimar. Auf der dreitägigen Konferenz wird Pater Shay Cullen einen Vortrag zum Thema „Kinder als Opfer der Globalisierung“ halten.      

 

Weitere Informationen unter www.menschenrechtspreis.de

 
   
 
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Aktion Schutzengel gegen Sextourismus und Kinderprostitution
400.000 deutsche Männer fliegen Jahr für Jahr in die große weite Welt und wollen nur das eine. Einige Tausend von ihnen schrecken selbst vor Sex mit Kindern nicht zurück. Solche Verbrechen machen wütend. Aber nicht ohnmächtig. missio kämpft seit vielen Jahren gegen Kinderprostitution und Sextourismus.
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