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Das
internationale katholische Hilfswerk missio unterstützt in
Zusammenarbeit mit Caritas
International mit 150.000 Euro das Katastrophenhilfsprogramm
der Caritas Bangladesch. „Den Menschen müsse jetzt auf schnelle und
unkomplizierte Art geholfen werden“, erklärte missio-Präsident
Pater Hermann Schalück ofm. Die Hilfsprogramme von Caritas
Bangladesch umfassen die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen mit
Reis, Hülsenfrüchten, Salz und Pflanzenöl (25.000 Familien),
medizinische Hilfe, Arbeitsprogramme („Geld für Arbeit“) zur
Wiederherstellung von Straßen, Deichen, Uferbefestigungen sowie
nach dem Abfluss des Hochwassers den Bau von preiswerten Häusern
für 5.500 Familien. Über ihre landesweite Infrastruktur und dank
ihrer langjährigen Erfahrung in der Katastrophenhilfe können die
Mitarbeiter von Caritas Bangladesch sicherstellen, dass die Hilfe
den Bedürftigsten zugute kommt, vor allem den Frauen und
Kindern. Nach lang
anhaltenden Regenfällen im Juni begann Anfang Juli die
Hochwasserkatastrophe in Bangladesch, bei der mehr als 600 Menschen
ihr Leben verloren. Bis Ende Juli standen zwei Drittel des Landes
unter Wasser. Etwa 28 Millionen Menschen sind direkt von der Flut
betroffen, viele weitere indirekt. Die Regierung ist nicht in der
Lage, die schlimmste Hochwasserkatastrophe nach 1988 aus eigener
Kraft zu bewältigen. |
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