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"Missionswerke und Missionare in aller Welt ein wichtiger Bezugspunkt für alle, die auf der Suche nach der Wahrheit sind"

Pressemitteilung vom 11.05.2004
 

  Papst empfängt Leiter der Päpstlichen Missionswerke aus der ganzen Welt  
 

 
 

Die Welt braucht die Mission - auch als Beispiel dafür, mit welcher Haltung man auf andere Menschen und Völker zugehen sollte. Das meinte Johannes Paul II. heute bei einer Audienz für die Päpstlichen Missionswerke, die zur Zeit ihre Generalversammlung in Rom abhalten. "Die Menschheit geht im Moment durch bewegte Zeiten. Da sind die Päpstlichen Missionswerke und die Missionare in aller Welt ein wichtiger Bezugspunkt für alle, die auf der Suche nach der Wahrheit sind. Macht euch die Freuden und Hoffnungen, die Trauer und Ängste der Menschen von heute zu eigen - vor allem derer, die arm sind oder die leiden."

Auch missio Präsident Pater Dr. Hermann Schalück (r.) gehörte zu den Teilnehmenden. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Nationaldirektor in Italien, Pfarrer Giuseppe Pellegrini, erläuterte er das Vorhaben der Gründung einer Jugendmissionsbewegung.

Der Bedarf nach einem solchen Jugendmissionswerk macht sich seit langem spürbar, da die Kindermissionswerke nur Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 14 oder in manchen Ländern 16 Jahren betreuen. Im März dieses Jahres tagten in Lissabon (Portugal) die Nationaldirektoren der europäischen Länder zur gemeinsamen Beratung über einen Entwurf, der bei der Generalversammlung in Ciampino (bei Rom) vorgestellt werden sollte.

Pfarrer Pellegrini betonte in seiner Ansprache vor allem die Notwendigkeit der missionarischen Dimension bei der Jugendpastoral: die jungen Menschen von heute seien Reichtum und Hoffnung, viele engagierten sich bereits für die Mission und seien auch bereit, in ferne Länder zu gehen. Außerdem seien junge Menschen von der Mission fasziniert und viele junge Menschen ließen sich heute für die Herausforderungen der Mission begeistern. Der Austausch stelle für sie eine Möglichkeit zur Fortbildung dar, was für ihre Entwicklung von ausschlagender Bedeutung sei. Aus diesem Grund erscheine die Gründung einer missionarischen Bewegung für Jugendliche zunehmend als Dringlichkeit.

Pater Schalück schlug vor, die Gründung einer solchen Bewegung in Zusammenhang mit den Weltjungendtagen (WJT) zu bringen und nannte als konkrete Möglichkeit den nächsten Weltjugendtag, der 2005 in Köln stattfinden wird. Man habe sich mit den Veranstaltern bereits mehrmals zu Beratungen getroffen. Zu den konkreten Vorschlägen gehörte auch die Schaffung von Delegationen der „PMW-Jugend“, der jeweils zwei oder drei Mitglieder aus den Ländern angehören sollen, in denen die Päpstlichen Missionswerke präsent sind. Solche Delegationen sollten vor allem bei offiziellen Anlässen sichtbar tätig werden, wie zum Beispiel bei der Begrüßung des Papstes, der Gebetswache und beim Schlussgottesdienst. Außerdem könnten die Jugendlichen dieser Delegationen eine Ständige Missionsausstellung gestalten, den die Jugendlichen als gemeinsamer Moment der Missionsanimation betrachten sollten.

(Fidesdienst, 10/5/2004)

 
   
 
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Weltjugendtag 2005 in Köln
missio Aachen und die beiden Pfadfinder/innen-Verbände DPSG und PSG laden zum Besuch der beiden "scoutmission"-Kampagnenorte in Düsseldorf (Rheinwiesen) und Köln (Rolandstraße, Nähe Chlodwigplatz) ein; hier in Köln finden Sie z.B. den missio AIDS-Truck! Außerdem veranstalten die katholischen Hilfswerke gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) das Festival "bridging the world".
 

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