Angesichts
der katastrophalen Situation in Liberia appelliert das
Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen an die
deutsche Bevölkerung, mit Spenden und Gebeten den Menschen in
Afrika zu helfen. "Auf dringende Bitten der Bischöfe von Monrovia
und Cape Palmas hin unterstützen wir verstärkt das kirchliche
Personal vor Ort," erklärte Pater Hermann Schalück ofm, Präsident des
Aachener Hilfswerks heute. "Kirchen sind oftmals die einzigen
Zufluchtsorte für die bedrohten Menschen. Wir müssen alles dafür
tun, damit das Land nicht untergeht." missio stelle sich auf eine
langjährige Unterstützung der Region ein. Seit
September 2001 leistet missio Hilfe bei der Überwindung der Krise
und beim Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens in Liberia. Zum
Beispiel unterstützt missio den katholischen Rundfunksender Radio
Veritas, den einzigen freien Sender im Land, bei der Erstellung von
Sendungen über Bürger- und Menschenrechte. Im Rahmen
der missio Kampagne zum Afrikatag "1 Euro für Afrika - Der Zukunftsfonds" wirbt das Aachener
Hilfswerk für die Unterstützung der Armen in Afrika. Der Afrikatag
ist die älteste Kirchenkollekte der Welt. Dank der Solidarität
Tausender Christen konnte in der 112-jährigen Geschichte des
Afrikatags die Lebensqualität unzähliger Menschen in den ärmsten
Regionen der Welt verbessert werden. Claudia Vogel
missio - Pressestelle
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