ist eine der größten Spezialbibliotheken in Deutschland mit über 120.000 Bänden zur Missionsgeschichte, zur aktuellen Situation von Kirche und Theologie in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika.
Die heutige Bibliothek wurde 1917 als Hausbibliothek des "Franziskus-Xaverius-Missionsvereins" gegründet, der sich 1972 in "missio" umbe-nannte. 1967 umfasste die Bibliothek bereits 16.500 Bände, davon etwa zwei Drittel - meist gebundene - Zeitschriftenbände. Mit der Gründung des "Missionswissenschaftlichen Instituts Missio e.V." im Jahre 1971 entstand eine Handbibliothek. Beide Bestände wurden 1982 zusammengelegt, drei Jahre später begann die formale Erfassung und inhaltliche Erschließung der Dokumente über EDV. Damit entfielen die alten "Zettelkataloge" und sehr komplexe Recherchen wurden möglich. 1998 erfolgte die Erweiterung der missio-MWI-Bibliothek durch den Bücherbestand der Zeitschrift "Die Katholischen Missionen", die zwischen 1873 und 1998 von den Jesuiten herausgegeben wurde.
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