Ackerbau und Viehzucht, Fischfang, Jagd, Holznutzung und nicht zuletzt Tourismus – mehr als 70 Prozent der Afrikaner brauchen die Naturschätze ihres Kontinents zum Überleben. Weil immer noch sehr viele Menschen in Afrika von der Landwirtschaft abhängen, trifft sie der Verlust von fruchtbaren Flächen besonders hart. Schätzungsweise 25.000 bis 35.000 Hektar könnten jährlich in den nächsten 20 Jahren durch Verwüstung verloren gehen. Afrikas Umwelt wird nicht nur zu intensiv genutzt. Der Klimawandel, genmanipulierte Organismen, eingeschleppte Arten und eine wachsende Industrie setzen ihr ebenso zu. Das Umweltbüro der Kirche in Cape Coast, Ghana, möchte die Bevölkerung über kirchliche Mitarbeiter und Lehrer für die Bewahrung der Schöpfung sensibilisieren. Es bietet diverse Workshops an, an denen auch Jugendliche und Studenten teilnehmen, und unterstützt die Erstellung von Schulungs-Material sowie die „Feier zur Woche des Baumes“, die in den Gemeinden und Schulen in ganz Ghana begangen wird. Das Umweltbüro versucht, immer mehr Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass die Erde das ist, was wir aus ihr machen. Ein sorgfältiger Umgang mit dem Boden, dem Wasser, der Luft und der Erde ist notwendig, um die Zukunft unserer Kinder zu sichern. |