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 | Welches Motto würde besser zum Pastoralen Modell der Kleinen Chistlichen Gemeinschaften / Lokale Kirchenentwicklung passen? Für den Katholikentag und auch darüner hinaus in diesem Jahr sind missio, Adveniat und das Nationalteam KCG in Deutschland eine Kooperation eingegangen, die deutlich machen soll, dass gemeinsam an einem zukunftsfähigen Weg von Kirche gearbeitet wird. Pastorale Erfahrungen aus allen Kontinenten können uns in Deutschland Anregungen für unsere zukünftige Praxis geben. Die Namen "Kirchliche Basis-Gemeinschaften", "Kirchliche Basisgemeinden" und "Kleine Christliche Gemeinschaften" werden in Afrika, Asien und Lateinamerika gleichwertig und in verschiedenen Ländern nebeneinander gebraucht. Die selben Visionen, gespeißt aus dem Vatikanum II, stehen hinter den pastoralen Modellen und Erfahrungen. Experten aus diesen drei Kontinenten wurden von Adveniat und missio eingeladen und diskutieren mit Deutschen über Lern- und Realisierungs-möglichkeiten in Deutschland. Alle Veranstaltungen zu KCG auf dem Katholikentag sind eine Kooperation von Adveniat, missio und dem Nationalteam Kleine Christliche Gemeinschaften in Deutschland. |
Folgende Veranstaltungen sind auf dem 98. Deutschen Katholikentag vom 16.-20. Mai 2012 in Mannheim geplant:
Do. 17. Mai 2012, 16.00-17.30 Uhr: Workshop Kirche wächst aus dem Wort Bibel Teilen als Methode des Gemeindeaufbaus einüben. Mitwirkende: Matthias Kaune, Lokale Kirchenentwicklung Bistum Hildesheim, Hannover
Gabriele Viecens, Missionarische Pastoral Bistum Hildesheim, Garbsen Ort: Max-Hachenburg-Schule, 3.OG, Raum 408, Tattersaalstr. 28-30 - Donnerstag, 17.05.2012, 18.00 – 21.30 Uhr: Podium und Konzert
Visionen und Spiritualität erbauen Gemeinden Eine Podiumsdiskussion zur Bedeutung des Wortes Gottes für Kleine Christliche Gemeinschaften wird mit der Aufführung des Oratoriums "Die SPUR von morgen" (von und mit Gregor Linßen) verbunden. Ort: CC Rosengarten, Ebene 2, Musensaal, Rosengartenplatz 2, Mitwirkende: P. José Marins, Santa Maria/Brasilien
Arthur Goh, Director des Singapore Pastoral Institute, Singapur
Dr. Christian Hennecke, Regens und Abt.-Ltr. im Seelsorgeamt Hildesheim
Wendy Louis, FABC-Office of Laity, Singapur
Bischof em. Dr. Fritz Lobinger, Mariannhill, Südafrika
Moderation: Alexander Foizik, Herder Korrespondenz, Freiburg
- Fr. 18. Mai 2012, 14.00-15.30 Uhr: Workshop
Ermöglichende Leitung – wie geht das? Wie kann es gelingen, ein neues Rollenverständnis von Priestern und Laien einzuüben? Ort: Max-Hachenburg-Schule, 3.OG, Raum 411, Tattersaalstr. 28-30 Mitwirkende: Matthias Kaune, Lokale Kirchenentwicklung Bistum Hildesheim, Hannover Annette Reuss, Arbeitsstelle für pastorale Fortbildung und Beratung, Hildesheim Gabriele Viecens, Missionarische Pastoral Bistum Hildesheim, Garbsen
- Samstag, 19.05.2012, 11.00 – 12.30 Uhr: Podium
"Kirche, die über den Jordan geht...
Kleine Christliche Gemeinschaften als Weg lokaler Kirchenentwicklung". Ort: CC Rosengarten, Ebene 2, Johann-Wenzel-Stamitz-Saal, Rosengartenplatz 2,
Mitwirkende: Dr. Christian Hennecke, Regens und Abt.-Ltr. im Seelsorgeamt Hildesheim
Dieter Tewes, Missionarische Dienste/missio, Osnabrück Gabriele Viecens, Missionarische Pastoral Hildesheim, Garbsen
Moderation: Matthias Kaune, Lokale Kirchenentwicklung Hildesheim, Hannover
- Samstag, 19.05.2012, 14.00 – 15.30 Uhr: Podium
"Gemeindeleitung durch Laien? Erfahrungen von Basisgemeinden und Kleinen Christlichen Gemeinschaften weltweit". Ort: CC Rosengarten, Ebene 2, Johann-Wenzel-Stamitz-Saal, Rosengartenplatz 2,
Mitwirkende: P. José Marins, Santa Maria/Brasilien
Arthur Goh, Director des Singapore Pastoral Institute, Singapur
Wendy Louis, FABC-Office of Laity, Singapur
Bischof em. Dr. Fritz Lobinger, Mariannhill, Südafrika
Dieter Tewes, Nationalteam KCG Deutschland, Osnabrück
Moderation: Alexander Foizik, Herder Korrespondenz, Freiburg
Informationen zu den internationalen Gästen Bischof em. Fritz Lobinger, 1955 in Regensburg zum Priester geweiht, ging im Jahr 1956 „als Missionar“ nach Südafrika. Von 1970 bis 1986 war er Direktor des in der Nähe von Johannesburg gelegenen Lumko Missiological Institute, dem Pastoralinstitut der Bischofskonferenzen des südlichen Afrikas zur Umsetzung der Gedanken des Zweiten Vatikanums. In diesem Institut trug Fritz Lobinger maßgeblich zur Entwicklung des Pastoralmodells der Kleinen Christlichen Gemeinschaften bei. Am 27. Februar 1988 wurde er zum Bischof geweiht. Seit Ende April 2004 ist er im Ruhestand, den er in Mariannhill bei Durban verbringt. Pater José Ferrari Marins ist 1932 geboren und studierte Theologie an der päpstlichen Universität Gregoriana, Rom. Er wurde am 25.02.1956 zum Priester geweiht. Seiner pastoralen Tätigkeit ging er in diversen Pfarreien seiner Erzdiözese Botucatu nach. Er war Direktor der brasilianischen Bewegung „für eine bessere Welt“, hat bei der CNBB (brasilianische Bischofskonferenz) gearbeitet und war Vizesekretär von Kardinal Pironio beim CELAM. Er ist seit 1970 Mitglied des Theologischen Reflexion Teams des CELAM. Bei der Konferenz in Medellin, die 1968 stattfand, war er als theologischer Experte tätigt und als Moderator (Schulungsleiter) bei der Konferenz in Puebla, die 1978 stattfand. Von 1973 bis 1979 war er Berater des päpstlichen Sekretariats zur Förderung der Einheit der Christen (Ökumene). Seit 30 Jahren ist er Koordinator eines mobilen Pastoralteams, das für die Kirche in Lateinamerika und in der Karibik arbeitet. In dieser Funktion hat er an verschiedenen pastoralen Instituten in diversen Ländern gearbeitet, u.a. Belgien, Spanien, Italien, England, Australien, Asien und den USA. Wendy Louis,Theologin aus Singapur, war lange Leiterin des Pastoralinstituts der Erzdiözese Singapur und hat dort in den 90er Jahren 5 Jahre lang mit Oswald Hirmer zusammengearbeitet. Sie ist seit 2009 Leiterin des Laity-Office der FABC (Föderation der asiatischen Bischofskonferenzen) und damit Koordinatorin der Laienarbeit auf Asien-Ebene. Arthur Goh, Theologe aus Singapur, Direktor des Pastoralinstitutes der Erzdiözese Singapure Schwester Teolide Maria Trevisan, Brasilianerin, Schwester der brasilianischen Ordensgemeinschaft “Inmaculado Corazón de María“. Hochschulausbildung: Pädagogik, Sozialwissenschaften Pastorale Ausbildung:„Instituto Latino Americano“ des CELAM, in Quito, Ecuador, erst als Studentin, dann als Dozentin Zusammen mit Pater José Marins ist sie Co-Autorin diverser Bücher, die über verschiedene Aspekte der Kirchengemeinde handeln, insbesondere über die Basisgemeinden. Sie ist Mitglied des lateinamerikanischen Teams, das seit 1971 die lokalen Kirchen im Bereich Bildung, Beratung und Entwicklung von CEBs unterstützt. In diesem Bereich hat sie viele Diözesen und Pfarreien gefördert, nicht nur in Lateinamerika und der Karibik, sondern auch in Europa, Asien, Afrika, USA, Kanada und Australien |
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