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Info zum Jahrestreffen 2005 "Kleine Christliche Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum"

 

  Bisherige Jahrestreffen der Verantwortlichen bzw. VertreterInnen aus Beteiligten und Interessierten Diözesen und Einrichtungen  
 

 
 

Im Dezember 2004 fand erstmals ein Jahrestreffen „AsIPA / KCG im deutschsprachigen Raum“ statt. 14 Diözesen aus Deurschland und der Schweiz waren vertreten. Es waren Mitarbeitende in verschiedenen Feldern der Pastoral, die sich informieren wollten oder schon überzeugt waren, dass der Asiatische Integrale Pastorale Ansatz (AsIPA) in einer angemessenen Adaption für das deutschsprachige Europa auch hier ein zukunftsfähiges Modell von Kirche sein kann in einer Zeit zurückgehender finanzieller und personeller Ressourcen und der strukturellen Neuorientierung. 
Auf der damaligen Versammlung wurde der gemeinsamen „Vision von Kirche“ für die Zukunft nachgegangen und es wurden erste Schritte in Richtung des Projektes „Kleine Christliche Gemeinschaften in Deutschland“ gegangen. Auch bildete sich ein Nationalteam, das nunmehr in Kooperation mit missio-Aachen und missio-München das zweite Jahrestreffen vorbereitet hat, das jetzt den deutschen Titel „Kleine Christliche Gemeinschaften in Deutschland“ führt. 

Vom 7.-9.12 2005 trafen sich erneut in Hünfeld 30 Pastoral Verantwortliche bzw. VertreterInnen aus beteiligten und interessierten Diözesen und Einrichtungen (z.B. Hochschulen, Pastoraltheologie) aus Deutschland und der Schweiz. Sie tauschten sich aus und informieren sich gegenseitig über Erfahrungen mit ersten Schritten, Erfolge und Hindernisse auf diesem Weg in Richtung einer ursprünglichen Weise, Kirche zu sein. 
Gerade der Weg, den das Programm im letzten Jahr gegangen war, hatte gezeigt, dass eine Schärfung des Begriffes „Kleine Christliche Gemeinschaften“ nötig ist. Was genau sind sie? Wodurch unterscheiden sie sich von anderen Gruppen und Kreisen? Welcher Art ist genau die „Gemeinschaft“? Was bedeutet in Deutschland eine strukturelle Anbindung an „Nachbarschaft“? Was sind unverzichtbare Grundelemente dieses pastoralen Ansatzes, damit wirklich der Erfolg, den dieses basisorientierte, partizipative und spirituell basierte pastorale Modell in Asien und Afrika hatte, auch hier bei uns die Kirche verlebendigen und zukunftsfähig machen kann? 
Diesen Fragen wurde nachgehen. 

Dabei hat uns ein Mitglied des Vorstands des AsIPA-Programms der FABC (Förderation der Asiatischen Bischofskonferenzen), Fr. Thomas Vijay aus Nagpur, Indien, begleitet und beraten. 

Ein vom Nationalteam geplantes Ziel der Konferenz war es, im Konsens eine Visionsformulierung für das Projekt "Kleine Christliche Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum" zu erstellen, mit der dann gerade auch in Gesprächen mit den Seelsorgeämtern und den Bischöfen gearbeitet wercen könnte. Die Vision  sollte in den nächsten Jahren auf der Grundlage gemachter Praxiserfahrungen weiter fortgeschrieben werden.

Dieses Ziel der Konferenz konnte nicht realisiert werden, da - gerade auch durch die Anwesenheit bisher noch nicht im Prozess involvierter Diözesanvertreter - ein hoher Klärungsbedarf für inhaltliche und konzeptionelle Fragen bestand. Die prozessorientierte Tagung war trotzdem und auch gerade deshalb ein Erfolg, weil bei vielen weiteren Teilnehmenden die Überzeugung gestärkt wurde, dass das pastorale Konzept, das sich hinter den "Kleinen Christlichen Gemeinschaften" verbirgt, ein zukunftsfähiges Modell von Pastoral und Kirche darstellt. Es konnten gemeinsam nächste Schritte abgesprochen werden und das Nationalteam wurde für ein weiteres Jahr in der alten Besetzung bestätigt.


Das Protokoll der Bundeskonferenz 2005 kann in digitaler fort angefordert werden in der missio-Diözesanstelle Osnabrück.