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Klaus Vellguth: Eine neue Art, Kirche zu sein

 

  Eine neue Art, Kirche zu sein  
 

Entstehung und Verbreitung der Kleinen Christlichen Gemeinschaften und des Bibel-Teilens in Afrika und Asien

 
 

Ein frischer Wind weht durch die Kirche Asiens. Dort wird ein Pastoralansatz erfolgreich eingeführt, der die Kirche neu belebt: Der „Asian Integral Pastoral Approach“ (AsIPA). Von vielen nationalen Bischofskonferenzen wurde der Ansatz in den vergangenen 15 Jahren zum offiziellen Pastoralprogramm erklärt. Dieser Pastoralansatz basiert auf einer spirituellen Erneuerung der Gemeinden und fördert das Entstehen christlicher Basisgruppen. Geschätzt wird, dass sich in Asien in den letzten Jahren mehrere hunderttausend Kleine Christliche Gemeinschaften bildeten und das Gesicht der Kirche veränderten. 

In vorliegender Arbeit, die als Dissertation an der Eberhard Karls Universität in Tübingen eingereicht wurde, untersucht Klaus Vellguth die Entstehungsgeschichte dieses Pastoralansatzes und stößt in Ostafrika auf dessen eigentlichen Wurzeln. Er beleuchtet die spezifische Rolle des südafrikanischen Pastoralinstituts „Lumko“ bei der Weiterntwicklung und Verbreitung des Ansatzes sowie die späteren Schritte der Kontextualisierung des Pastoralansatzes in Asien. Diese Erfahrungen bilden die Basis für die daraus folgenden Überlegungen zu Chancen und Grenzen der Kontextualisierung des Pastoralansatzes in Deutschland. Ein Fachbuch, das den geschichtlichen und pastoralen Hintergrund des AsIPA-Ansatzes darstellt und analysiert.

Klaus Vellguth, geb. 1965, leitet bei missio Aachen den Fachbereich Medien und ist Schriftleiter des „Anzeiger für die Seelsorge“. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.