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Von Asien nach Europa
 
 
  Das Grundkonzept in unseren Kontext übersetzen: Eine Aufgabe im Prozess
 

AsIPA ist die für Asien erarbeitete Adaption eines Ansatzes aus Afrika. Wenn wir ihn nach Europa und Deutschland holen wollen, können wir nicht einfach nur die Texte übersetzen, sondern müssen das ganze Konzept entsprechend unserer Kultur, unserer spezifischen Religiosität und unseres gesellschaftlichen und sozialen Kontext weiterentwickeln und verändern. 

Das ist eine Aufgabe, die im Tun, im Prozess, im Erproben geschehen muss. Das kann nicht rein theoretisch und am Schreibtisch geleistet werden.
Daher ist dieser Prozess jetzt noch in vollem Gange, ja er hat gerade erst begonnen.
Versuche, Erfahrungen und Überlegungen zu diesem und in diesem Prozess wollen wir hier darstellen. Dieser Bereich wird ständig aktualisiert. 

Über Beiträge und Anregungen freuen wir uns.
Bitte wenden Sie sich an Dieter Tewes, Missionarische Dienste/missio Osnabrück, oder ein Mitglied des Nationalteams KCG.

   
 
 
 
Kleine Chistliche Gemeinschaften als Antwort auf die Strukturveränderungen in der Kirche  
In praktisch allen deutschen Diözesen werden zur Zeit Gemeinden zu Gemeindeverbünden zusammengelegt oder in Pastoralen Räumen neu geordnet. Dies ist für die Gemeinden und deren Mitglieder oft verbunden mit der Angst, unter zu gehen im Großen. Es wird befürchtet, dass die Menschen keine Beheimatung mehr in Kirche erfahren, wenn der Pfarrer weit weg wohnt und keine (sonn-)tägliche Eucharistiefeier in der Kirche vor Ort mehr stattfindet. Wie kann Katechese, Jugendarbeit, überhaupt so etwas wie ein kirchliches und religiöses Gemeindeleben vor Ort noch stattfinde  
 

"Nachbarschaft" als Grundkomponente von Kleinen Christlichen Gemeinschaften in Westeuropa?  
Die AsIPA-Fachleute aus Asien betonen immer wieder die Wichtigkeit der Verortung der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in der geographischen Nachbarschaft. Kann das auch für den individualisierten und anonymisieten westeuropäischen Kontext gelten?  
 

  Inkulturation von Kleinen Christlichen Gemeinschaften in Deutschland   KCG als Möglichkeit millieusensibler Pastoral  
  Die Inkulturation des Pastoralen Ansatzes der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in Deutschland und seine unterschiedlichen Gegebenheiten ist ein Prozess, in dem kontinuierlich gelernt wird... Es ist mehr als Bibel-Teil-Gruppen zu gründen, es geht um "lokale Kirchenentwicklung"   Haben KCGs millieuintegrierendes Potential? Diese Frage untersucht Dieter Tewes in seinem Artikel für das Buch "Hinaus in die Weite - Gehversuche einer millieusensiblen Kirche" Hrsg. von M. Ebertz und H.-G. Hunstig. Den Artikel finden Sie hier.  
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  Individuum und/oder Gemeinschaft?  
  Die westeuropäische Kultur betont das Individuum, in Asien ist traditionell die Gemeinschaft wichtiger. Individualismus hat seine negativen Seiten, aber das Ernstnehmen des Individuums, der einzelnen Person, das Ernstnehmen meiner selbst ist auch positiv. Wie kann oder muss sich das im Konzept der Kleinen Christlichen Gemeinschaften niederschlagen?  
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